Unsere noch gar nicht all zu lange Geschichte

Tja, wie fangen wir hier nur am besten an? Vielleicht erzählen wir einfach, wie es dazu gekommen ist, dass es diesen Online-Handel überhaupt gibt, denn das war eher Zufall, als ein Plan.

Angefangen hat alles im Sommer des Jahres 2015 oder eigentlich schon ein paar Jahre zuvor. Denn schon länger hatten wir darüber nachgedacht, irgendwas mit Wolle zu machen. Die Frau im Hause strickt und häkelt für ihr Leben gern und wollte so gerne das Gute mit dem Angenehmen verbinden und aus dem Hobby eine Art Beruf machen.

Unsere Tiefenrecherche ernüchterte uns aber ganz schnell, denn es gibt unzählige Hersteller, Händler, Wiederverkäufer etc. pp. für Strickwolle. Das schlug auf’s Gemüt. Wir mussten realistisch bleiben und verabschiedeten uns schnell von dem Gedanken, Strickwolle online zu verkaufen.

Aber der Gedanke, irgendwas mit Wolle zu machen, brannte weiter und weiter. Wir durchforsteten also unermüdlich das welt-weite-Web nach Ideen und springenden Funken und stießen plötzlich auf Bilder und Geschichten, die das Handarbeits-Herz schneller schlagen ließen. Es waren Bilder von kunterbunter Schafwolle im Kammzug.

Wir recherchierten und recherchierten, machten unsere erste, im Gegensatz zu heute, winzig kleine Bestellung bei unserem mittlerweile Lieblingslieferanten, verarbeiteten die gelieferte Wolle in ein kunterbuntes Set aus 45 Farben und priesen dieses auf einem bekannten Online-Marktplatz an. Nicht im Traum hatten wir daran gedacht, was dann geschah.

Die Pakete, welche damals noch im heimischen Wohnzimmer standen und nur wenig Platz wegnahmen, verkauften sich in Windeseile und wir mussten uns schnell entscheiden, ob und wie es weitergehen soll. Schnell wurden Filzkurse belegt, das Wissen rund um das Thema Schafwolle erweitert (dieser Prozess dauert bis heute an und ist noch lange nicht beendet), mit guten Freundinnen einiges ausprobiert und die Produktpalette erweitert.

Unsere dritte Bestellung beim Lieferanten war so groß, dass man diese nicht einfach so im Wohnzimmer lagern und schon gar nicht mehr dort verarbeiten konnte. Also wurde schnell nach einem kleinen Büro mit Lagerraum gesucht. Bloß gut, dass eine weitere Überraschung auf uns wartete: Nachwuchs kündigte sich an, Frau durfte in ihrem Beruf nicht mehr arbeiten und hatte plötzlich ganz viel Zeit, sich um unser kleines, aber aufblühendes Geschäft zu kümmern.

Im Frühling 2016 haben wir dann auch unsere eigene Marke in Wort und Bild angemeldet: Mjolda. Wie kam es nur zu diesem Namen? Manchmal ist es von unschätzbarem Wert einen Mann zu haben, der im Herzen ein großes Kind und so unglaublich phantasievoll ist, dass er aus dem Stehgreif ein Wort zaubert, zu dem man sofort „JAAAAA!“ sagt… und das alles, während man bei IKEA Kötbullar isst. Perfekt!

Mittlerweile haben wir unseren Lieferantenpool erweitert und haben weitere fleißige Helferlein. Aktuell sind wir auf der Suche nach einem neuen, größeren Lager, denn das jetzige platzt aus allen Nähten, jede kleine Lücke ist gefüllt. Wir wagen mit filzwolle.net nun einen Sprung hin zu einem eigenen und besseren Shop, der es uns hoffentlich ermöglichen wird, schneller zu agieren, unser Sortiment erheblich zu erweitern und sichtbarer zu werden.

Wir möchten uns an dieser Stelle ganz offiziell bei unseren Eltern und Freunden für die viele und bitter nötige Hilfe bedanken. Ohne Euch hätten wir es nie geschafft. Der gleiche Dank gilt aber auch unseren Kunden, die uns ihr Vertrauen geschenkt und zu manchen Zeiten sehr geduldig mit uns waren. Vielen Dank!